Aufwärmen im Boxen – So machst du es richtig!

Das Aufwärmen im Boxen, auch Warm-up genannt, ist elementar wichtig und sollte deshalb an erster Stelle stehen. In der Aufwärmphase bereitest du deinen Körper optimal auf die bevorstehenden Belastungen vor. Durch eine gute Vorbereitung wird nicht nur die Körpertemperatur erhöht, auch das Verletzungsrisiko wird minimiert. Gerade im Boxen haben wir sehr hohe Intensitäten, weshalb du dich auch vor jeder Trainingseinheit ausreichend aufwärmen solltest.

 

 

Was passiert im Körper während des Warm-Ups?

Im Folgenden sind wichtige Vorteile des Aufwärmens aufgeführt:

 

Körpertemperatur steigt

Atemfrequenz und Puls steigen an. Dadurch zirkuliert das Blut schneller durch unseren Körper. 

 

 

Leistung der Muskulatur steigt

Dadurch, dass das Blut schneller durch unseren Körper gelangt, werden unsere Muskeln, Bänder und Sehnen viel besser mit Sauerstoff und den energieliefernden Nährstoffen versorgt. Außerdem werden diese auch viel elastischer und dehnfähiger, was das Verletzungsrisiko nochmals minimiert.

 

 

Bildung von Synovia (Gelenkflüssigkeit)

Die Gelenkknorpel schwellen an, wodurch die Abreibung der Gelenke verhindert wird. Die Synovia wird auch als Puffer bezeichnet.  

 

 

Koordination steigt an

Die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit steigt an. Dadurch können wir schneller auf Bewegungen reagieren wie zum Beispiel einem Schlag ausweichen. 

 

 

 

Wie kann man sich aufwärmen im Boxen?

Es gibt mehrere Wege sich für das Boxen aufzuwärmen. Jedoch möchte ich mich auf die vier häufigsten Arten des Aufwärmens im Boxtraining beschränken. 

 

 

Aufwärmen durch Seilspringen

Lockeres Seilspringen ist ein Muss im Boxtraining. Durch das Seilspringen wird nicht nur der ganze Körper aufgewärmt, sondern, es wird auch gleichzeitig die Hand-Fuß-Koordination verbessert, welche für das bevorstehende Boxtraining sehr wichtig ist. 

 

 

Aufwärmen durch Schattenboxen

Schattenboxen ist eine sehr gute Variante um sich optimal auf die bevorstehenden Bewegungsabläufe im Boxtraining vorzubereiten. Du kannst nämlich beim Schattenboxen an deiner Boxtechnik arbeiten und gleichzeitig wärmst du auch deinen gesamten Körper dabei auf.

 

 

Aufwärmen durch Partnerarbeit

Die Partnerarbeit ist ebenfalls eine hervorragende Methode um den Körper aufzuwärmen. Man kann hier zum Beispiel gemeinsam die Meidbewegungen üben. Oder aber man übt gemeinsam an der richtigen Distanz. Eine sehr verbreitete Partnerarbeit ist zum Beispiel das Schulter ticken. 

 

 

Aufwärmen durch Allgemeine Übungen

Bei dieser Variante wärmt der Boxer nach und nach alle Körperteile auf. Also Beine, Hüfte,Oberkörper und Arme werden nach einander bewegt und warm gemacht. Hierbei sollten vor allem die Schultern sehr gut aufgewärmt werden, denn diese benutzt man im Boxen am meisten.

 

 

Mein Fazit

Man sollte sich definitiv vor dem Boxtraining und den bevorstehenden Belastungen richtig gut aufwärmen. Viele machen den Fehler, dass sie lediglich ein Paar Liegestütze und Strecksprünge machen und sind der Meinung, dass das schon ausreicht. Aber das reicht bei Weitem noch nicht aus. Denn die Belastungen im Boxen sind sehr hoch. 

Im Folgenden findest du mein Video zum Aufwärmen, wodurch du garantiert ausreichend aufgewärmt bist für dein Boxtraining. 

 

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